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Schnelltest
Bei dieser Methode wurden in einem Einzeldurchgang verschiedene Gitter-Reize nacheinander einzeln (in konstantem Takt) eingeblendet.
Nach der Vorlaufphase (wie oben) werden die Reize in zufälliger Reihenfolge eingeschaltet, und bleiben jeweils für vier Bildschirmtakte (47,2 ms) stehen.
Nach dieser 3500 ms dauernden Reizphase wird die Helligkeit des Fixationspunktes reduziert (während die Reizsequenz unverändert weiterläuft).
Der Affe muss dann schnell genug den Schalter loslassen,
und wird bei Erfolg belohnt (Abbildung 3.5).
Als Kontrollreiz wurde zwischendurch (mit der gleichen Wahrscheinlichkeit und Einblenddauer wie einer der Gitterreize) ein Hintergrundreiz eingeblendet,
bei dem nur der Hintergrund und der Fixpunkt zu sehen waren [Bre02].
Abbildung 3.5:
Einzeldurchgang beim Schnelltest. Zusätzlich zu den den 96 verschiedenen Gitterreizen wurde ein Hintergrundreiz eingeblendet (mit der gleichen Wahrscheinlichkeit wie ein einzelner Gitterreiz).
![\includegraphics[width=15 cm]{grafiken/quicktrial}](img56.png) |
Die 97 Reizbilder wurden vor der Messung berechnet
und im Arbeitsspeicher des Reizcomputers abgelegt.
Die Reizsequenz wurde mit dem Zufallsgenerator in Pascal erzeugt.
Frank Michler
2003-04-15