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Viele Reizeigenschaften sind im Kortex so repräsentiert,
dass sich entlang der Kortex-Oberfläche die Selektivität für den jeweiligen Reiz-Parameter
kontinuierlich verschiebt:
Benachbarte Kortexbereiche haben benachbarte rezeptive Felder
und eine ähnliche Vorzugsorientierung.
In diesen Fällen spricht man von neuronalen topologischen Karten.
Aufgrund von Experimenten mit
C-2-Desoxy-d-Glucose ( [Too81], [Too88])
wurde auch für die Repräsentation der Ortsfrequenzen eine solche Organisation vermutet.
Elektrophysiologische Arbeiten von Silverman und Mitarbeitern [Sil89], Edwards und Mitarbeitern [Edw95], sowie Untersuchungen mit Optical Imaging von
Everson und Mitarbeitern [Eve98], Issa und Mitarbeitern [Iss00] unterstützen diese Hypothese.
Frank Michler
2003-04-15